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Für Sie da! Klassische Orthopädie - Chirotherapie
 

Die Chirotherapie stellt Funktionsstörungen an Gelenken, Bändern, Muskeln und Sehnen mit den Händen fest und behandelt diese. Im Volksmund wird die Chirotherapie oft als "Einrenken" bezeichnet, geht aber nicht immer mit dem typischen "Knacks" einher, da zwischen Impulstechniken und weichen Techniken unterschieden wird.

Nach unseren heutigen Erkenntnissen ist die Ursache eine Reflexstörung, die von Empfängerorganen der Wirbelsäule, meist der kleinen Wirbelgelenke ausgeht. Ein solches Geschehen bezeichnet man als Blockierung.

Eine Blockierung führt nach einiger Zeit zu Schmerzen und vielfältigen Beschwerden, die oft gar nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung gebracht werden.

Blockierungen gibt es nicht nur bei der Wirbelsäule, sondern auch an den Gelenken. Auch diese Blockierungen können Beschwerden hervorrufen, die man nicht unbedingt vermuten würde.

Die Chirotherapie ist keine Allheilmethode, aber es gibt sehr viele Krankheitsbilder, die von der Wirbelsäule kommen, und an die man nicht denkt. Beispielhaft sind hier eine Reihe von Krankheitsmerkmalen (Symptomen) zusammengestellt, die von der Blockierungen der Wirbelsäule ausgehen können.

Ausgehend von der Halswirbelsäule sind
folgende Beschwerden möglich:

  • Kopfschmerzen
  • Dreh- und Schwank-Schwindel
  • Hörstörungen und Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörsturz
  • Sehstörungen
  • Kloßgefühl
  • rauer Hals und raue Stimme (Dysphonie)
  • Schmerzausstrahlungen im Gesicht
  • Konzentrationsstörungen mit Beeinträchtigung des Mittelzeitgedächtnisses und rascher Ermüdbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Herzbeschwerden
  • fortgeleitete Beschwerden in die Schulter, Tennisellbogen (Epicondylopathie) – oft als alleinige Ursache oder in Kombination, und
  • psychische Veränderungen

Von Seiten der Brustwirbelsäule:

  • Schulterschmerzen
  • Oberbauchbeschwerden
  • ein- oder beidseitige Schmerzen zwischen den Rippen (Intercostalneuralgie)
  • Herzbeschwerden
  • Störungen der Atmung (Asthmatiker)
  • Magen- und Verdauungsstörungen.

Lendenwirbelsäule und Kreuzbein-Darmbeinfuge:

  • Schmerzen in der Nierengegend
  • Darmkrämpfe, Unterleibsbeschwerden bei Frauen
  • Prostatabeschwerden
  • sogenannte Leistenzerrung
  • Hüftbeschwerden
  • Schmerzen am hinteren Oberschenkel
  • unklare Bein- oder Kniebeschwerden, Kniegelenke
  • Fußbeschwerden, insbesondere Fersenschmerz.

Wie löst der Chirotherapeut die Blockierung der Wirbelsäule?
Die Behandlung gliedert sich in mehrere Abschnitte. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Chirotherapie e.V. (Für Sie da!)

Ergänzende Maßnahmen
Erst nach Beseitigung der Blockierungen ist eine Nachbehandlung wie zum Beispiel Krankengymnastik sinnvoll, besonders um Rückfälle zu vermeiden.

Ganz wichtig ist jedoch die aktive sportliche Betätigung wie Schwimmen, Gehen, richtiges Radfahren und Entspannungsübungen. Der regelmäßige Besuch eines verantwortlich geführten Fitnessstudios führt ebenfalls einem guten Muskelaufbau. Denn nur eine kräftige Muskulatur kann die Wirbelsäule halten, stützen und entlasten und damit zu einem erheblich gesteigerten Wohlgefühl und einem dauerhaften Behandlungserfolg beitragen.

 

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